OP Camp Asha Vihar

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Operationen
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Ein Herzstück von Asha Vihar

Das Leben vieler Kinder ist von Geburt an von Schmerzen, Einschränkungen, Stigmatisierung und Armut geprägt, da es in Indien kein verlässlich funktionierendes Gesundheitssystem gibt. Viele Krankheiten und Erkrankungen, die in Deutschland rasch und kostenlos behandelt werden, bleiben dort unbehandelt — mit fatalen Folgen.

Gerade in ländlichen Gebieten ist die medizinische Versorgungslage mangelhaft; so auch in der Gegend um Asha Vihar. Die Johar Gesellschaft bietet daher nicht nur die medizinische Grundversorgung für die dort lebenden Menschen an, sondern führte seit 1998 jährlich im Januar ein OP-Camp in Asha Vihar durch.

Die Effekte der Operationen sind in der Tat lebensverändernd: Sie reichen von der neu gewonnenen Fähigkeit, endlich mit anderen Kindern spielen zu können, über den Schulbesuch, der den Kindern aufgrund der OP ermöglicht wird, bis hin zur Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und eine eigene Familie gründen und ernähren zu können.

 

Was wurde operiert

Während der OP-Camps werden von einem Ärzteteam Klumpfüße und andere Deformitäten der unteren Gliedmaßen bei Kleinkindern und Kindern im Alter bis zu 6 Jahren chirurgisch korrigiert.  Ein Team von circa 15 Krankenpflegern unterstützt sie bei den Operationen und bei der Nachsorge der kleinen Patienten.  Jährlich werden circa 50 Eingriffe durchgeführt.  In den letzten Jahren wurden insgesamt über 500 Klumpfuß-Korrekturen durchgeführt, durch die den Kindern ein Leben ohne Einschränkungen ermöglicht wurde.

 

Aufgrund zunehmender behördlicher Auflagen und veränderter Rahmenbedingungen ist es uns heute leider nicht mehr möglich, die OP-Camps in dieser Form fortzuführen.

Unsere Hilfe endet jedoch nicht.

Wir unterstützen weiterhin Familien, die sich notwendige medizinische Eingriffe nicht leisten können, beispielsweise durch Zuschüsse zu Operationen oder durch die Finanzierung von Prothesen für Kinder.

So möchten wir auch weiterhin dazu beitragen, dass Kinder die medizinische Unterstützung bekommen, die sie benötigen – und die Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben erhalten.

 

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